Von Mädchenprojekt bis Trommelworkshop
Vielfältige Veranstaltungen locken Hennigsdorferinnen und Hennigsdorfer in den Frauenwochen 2026
Die Frauenwochen in Hennigsdorf haben längst einen guten Ruf. Kerstin Gröbe, die gemeinsam mit zahlreichen Protagonistinnen in Vereinen, Institutionen oder Einrichtungen sowie mit ehrenamtlichen Helferinnen kooperiert, hat wieder ein buntes Programm gestrickt. „Es geht um Sichtbarkeit und Vielfalt, um Träume und Realität, manchmal auch um Hilflosigkeit und wichtige soziale Vernetzung – das Leben der Frauen in Hennigsdorf und Oberhavel ist ebenso. Frau, Mutter, Freundin, Tochter oder Berufstätige zu sein, verlangt viel Kraft und Optimismus, Sensibilität und Stärke. Das zeigen wir und hoffen darauf, dass unsere Netzwerke sich weiter stabilisieren“, betont die Gleichstellungsbeauftragte in Hennigsdorf.
Den Auftakt in diesem Jahr macht ein Mädchenprojekt im Nachbarschaftstreff in Nord, Hradeker Straße 11a. Am Montag, 2. März, können von 15 bis 17 Uhr Mädchen zusammenkommen und „Entspannt durch die Schulzeit“ spazieren. Im Rahmen der Hortbetreuung in den städtischen Einrichtungen bietet die Fachdienstleiterin für Jugend, Familie und Integration, Jennifer Burczyk, die Reihe „Mutige Frauen – Große Träume an“ und ist an vier verschiedenen Terminen immer von 13 bis 15 Uhr vor Ort. Auftakt ist am 4. März im Hort Pfiffikus. Kinder entdecken Biografien von Frauen, die beeindrucken und vielleicht spielerisch zum Nachdenken anregen.
Für eine Veranstaltung im Rathaus Hohen Neuendorf sind auch Hennigsdorfer Frauen angesprochen, einige haben sich im Vorfeld aktiv beteiligt. „Frauen sprechen Klartext“ heißt es am Donnerstag, 5. März, von 17 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich über die E-Mail gleichstellungsbeauftragte@oberhavel.de. Frauen in politischen Ämtern geben Auskunft, was sie bewegt und welche Themen sie in der Kommunalpolitik vermissen. Sie reden darüber, was sie Frauen gern sagen möchten.
Zu einer Tauschbörse von Second-Hand-Schätzen wird am Sonnabend, 7. März, ab 16 Uhr in den Nachbarschaftstreff eingeladen, der sich in der Hradeker Straße 11a in Nord befindet. Ganz nebenbei kommt frau beim Stöbern auch ins Gespräch. Von 17 bis 20 Uhr ist dann das Quartiersmanagement mit von der Partie und lässt die Frauen hochleben und feiern.
Wie in jedem Jahr beteiligt sich auch die evangelische Kirchengemeinde Hennigsdorf, die am Internationalen Frauentag ins evangelische Gemeindehaus, Hauptstraße 1, zum Weltgebetstag der Frauen einlädt. Beginn ist um 15 Uhr. Einen Tag darauf wird im Nachbarschaftstreff in Stolpe-Süd gemeinsam gefrühstückt. Anschließend steht Sport auf dem Programm. Von 9 bis 12 Uhr können Interessierte im Hirschwechsel 4 vorbeischauen.
Auch am Dienstag wird noch gemeinsam gefrühstückt, dieses Mal um 10 Uhr in Nord. Am 31. März lockt ab 10 Uhr ein Frühstück für Interessierte in den Treff im Albert-Schweitzer-Quartier, Albert-Schweitzer-Straße 4. Dann werden zudem auch Glückswünsche formuliert, die in ein Glas gesteckt über das Jahr begleiten können.
Klangschalen und ihre entspannende Wirkung entfalten sich am Montag, 9. März, um 14 Uhr im Treff in der Nauener Straße 13. Wer sich mit der Frage beschäftigt „Was will ich erreichen? Wer will ich sein?“, der könnte sich für Dienstag, 10. März, ab 10 Uhr das Erstellen eines Vision-Boards anschauen – im Treff im Albert-Schweitzer-Quartier.
Trommeln gegen Gewalt – das möchte der Verein Unbehindert Grenzenlos anbieten. Dazu kommen Interessierte am Montag, 9. März, von ab 16 Uhr in der Turnhalle der Sonnengrundschule in den Havelauen, Schulstraße 7, zusammen. Turnschuhe sollten Teilnehmerinnen unbedingt dabeihaben.
Literarisch geht es am Donnerstag, 12. März, zu. Um 15 Uhr sind Fans von Christa Wolf zu einer Tasse Kaffee in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Berliner Straße 24, eingeladen. Die weltbekannte DDR-Autorin, die Werke wie „Der geteilte Himmel“ oder „Kassandra“ hinterließ, beeinflusste viele Biografien ihrer Leserinnen oder anderer Autorinnen. Die Linke hofft auf viele Zuhörerinnen.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Noack möchte am 12. März noch intensiver mit Frauen ins Gespräch kommen und lädt zu einem Besuch des Brandenburger Landtags in Potsdam unter dem Motto „Politik für Frauen? Frauen in die Politik!“ ein. Anmeldungen sind unter buero.andreas.noack@mdl.brandenburg.de möglich. 12 bis 16 Uhr sollten Interessierte einplanen.
Zu einem spannenden Fotoprojekt „Cheese – Lächeln erlaubt!“ sind Frauen aller Altersklassen am 12. März um 15.30 Uhr in den Nachbarschaftstreff in Nord eingeladen. Gelacht und getanzt wird aber auch am Freitag, 13. März, ab 16 Uhr in der Nauener Straße 13. Gemeinsam zu spielen und mit Freude eine Ablenkung zu entdecken, um den Alltag einmal zu vergessen, das ist am 16. März um 11 Uhr in Nord, Hradeker Straße 11a, möglich.
Zu einem Mini-Frauentag sind am Mittwoch, 18. März, um 13.30 Uhr dann alle kleinen und großen Mädchen in den Nachbarschaftstreff im Albert-Schweitzer-Quartier eingeladen.
In Stolpe-Süd werden am Montag, 23. März, um 14 Uhr die Klangschalen geschlagen. Sie sollen der Entspannung der Teilnehmenden dienen. Wie das funktioniert, ist dann im Hirschwechsel 4 genau zu erfahren. Sportlicher wird es mit Körperübungen einen Tag später ab 10 Uhr im Nachbarschaftstreff im Hennigsdorfer Albert-Schweitzer-Quartier. Zukunftspläne bei Tee und Kuchen schmieden Teilnehmerinnen am Sonnabend, 28. März, von 15 bis 17 Uhr in der Hardeker Straße 11a im ersten Obergeschoss.
Das Programm zu den Frauenwochen der Stadt Hennigsdorf finden Sie hier zum Download. Wer noch Fragen loswerden möchte oder Auskünfte darüber hinaus benötigt, kann jederzeit die Hennigsdorfer Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Gröbe kontaktieren: Telefon 03302 877222 oder kgroebe@hennigsdorf.de.