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S-Bahn am 8. März unterbrochen

Datum: 02.03.2026
Auch bei den Regionalzügen fallen zahlreiche Verbindungen aus / Unzuverlässiger RE2 vom VBB kritisiert

Nachgeholt wird die Wartung an den Tunneln der Autobahn A100 - und zwar von Montag, 20 Uhr, bis Freitag, 5 Uhr. Nächtliche Voll-Sperrungen gibt es im Tunnel Grenzallee zu folgenden Zeiten: 

Donnerstag, 20 Uhr, bis Freitag, 5 Uhr, Fahrtrichtung Nord

Im Tunnel Ortsteil Britz sind ebenso nächtliche Vollsperrungen zu diesen Zeiten vorgesehen.

Es gibt erneut auch wegen Bauarbeiten und der Sanierung des Schienenetzes umfangreiche Störungen. Auch die S25 ist unterbrochen. Ab Sonntag, dem 8. März, ab 15 Uhr fallen zwischen den S-Bahnhöfen Tegel und Hennigsdorf die Züge der Linie S25 aus. Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse umsteigen. Die Linie S25 wird für die Dauer der Sperrung komplett unterbrochen. Wer hier unterwegs ist, sollte deutlich mehr Zeit einplanen. Es rollt der Ersatzverkehr. Und zwar bis Montag, 9. März, 1.30 Uhr. Die Haltestellen der regulären S-Bahn Berlin, die Bahnhöfe Schulzendorf und Heiligensee, entfallen vollständig. Wer diese Stationen normalerweise nutzt, muss auf den Ersatzverkehr ausweichen. Die Busse fahren nach bekannten Routen, unter anderem wie die Linien 124, 133 und 222.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs sind folgende: Hennigsdorf, Poststr. (Brandenburg) – Poststraße, Ersatzhaltestelle Tegel (Berlin) – Nebenfahrbahn am Bahnhof, Ersatzhaltestelle Alt-Tegel (Berlin) – Berliner Straße, wie Bus 133, 222 Schulzendorf (Berlin) – Ruppiner Chaussee, wie Bus 124 Heiligensee (Berlin) – Ruppiner Chaussee, wie Bus 124. Die S-Bahn Berlin empfiehlt, Fahrpläne genau zu prüfen. Zwischen Tegel und Hennigsdorf stehen die Busse im 20- bis 30-Minuten-Takt bereit. Im gleichen Zeitraum gelten ebefalls auf der Linie S25 geänderte Abfahrtzeiten. Die S25 hält in Alt-Reinickendorf zehn Minuten, bevor sie in 10 bis 13 Minuten weiter nach Tegel fährt.

Instandhaltungsarbeiten führen außerdem beim RE2 zu Ausfällen. Am 5. und 6. März, 23 bis 1.30 Uhr, halten die Züge nicht in Ostkreuz. Generell glänzte der RE2 nach einer Erhebung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg mit großer Unzuverlässigkeit. Miserable Werte erreicht auch der RE2, der seit der Generalsanierung Hennigsdorf ansteuert. Nur 76,9 Prozent aller Züge waren vergangenes Jahr pünktlich. Massive Verspätungen gab es vor allem im November (Pünktlichkeit: 46,3 Prozent) und im Oktober (56,7 Prozent). Pendlerinnen und Pendler kritisieren diese tagtäglichen Ausfälle und Verspätungen.

Die Linien RE6 und RB55 sind von der Dammsanierung in Kremmen betroffen - und zwar aktuell bis voraussichtlich Freitag, 6. März 2026. Zwischen Neuruppin-West und Kremmen enfallen die Bahnen und werden von Bussen ersetzt. In Kremmen besteht Anschluss nach Hennigsdorf. Die RB 55 fährt zwischen Kremmen und Neuruppin im Stundentakt, nachmittags auch öfter von Velten nach Hennigsdorf und zurück. Das derzeit gültige Fahrplankonzept auf der Linie RE6 (einschließlich Ersatzverkehr) soll möglichst unverändert weitergeführt werden. Ab Neuruppin wird über Löwenberg und Hennigsdorf nach Berlin-Gesundbrunnen umgeleitet. Zwischen Neuruppin-West und Kremmen fahren Ersatzbusse. In Kremmen besteht Anschluss an Züge des RE6 und der RB55 in/aus Richtung Hennigsdorf. Aufgrund der Sanierung der Hamburger Bahn verkehrt zwischen Hennigsdorf und Berlin bis einschließlich 30. April 2026 die Linie RE2.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben – das Buspersonal entscheidet im Einzelfall über die Fahrradmitnahme, teilt die Bahn mit.

Sowohl der RE6 als auch die RB 55 sind von den umfassenden Bauarbeiten dann auch weiterhin bis zum Donnerstag, 30. April 2026, betroffen. Es wird das gesamte Netz im Norden und Richtung Hamburg ausgebaut. Zuletzt kündigte die Bahn AG verlängerte Bauzeiten durch die Wintermonate an. Dafür liegen noch keine Daten vor. Fahrgäste müssen sich auf weitreichenden Ersatzverkehr einstellen. Alle wichtigen Informationen finden sich online hier. Für alle, die weiter fahren möchten und über Kremmen hinaus müssen, geht es von Berlin-Gesundbrunnen über Oranienburg nach Neuruppin und umgekehrt. Die Bahnen halten bis Februar 2026 nicht mehr in Kremmen und Hennigsdorf. Folgender Ersatzfahrplan gilt.

Vom 2. Oktober 2026 bis zum 16. Oktober 2026 entfällt der RE6 Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg. Die dann geänderte RB21 hält am selben Bahnsteig in Hennigsdorf wie der RE6. Trotz einiger Winterverzögerungen könnte der RE6 nach Auskunft der Bahn AG im Mai 2026 auf die Stammstrecke über Kremmen nach Hennigsdorf zurückkehren.

Von der Generalsanierung ist auch die RB20 betroffen. Bis 30. April wird einer anderen Regionallinie nach Oranienburg Vorrang eingeräumt. Durch die Bauarbeiten gilt in den kommenden Monaten ein Ersatzfahrplan. Zu einer Unterbrechung kommt es von Montag, 23. Februar, 20.30 Uhr, bis Dienstag, 24. Februar, 5.20 Uhr. Zwischen Oranienburg und Hennigsdorf fallen Bahnen aus.

Und zum Vormerken für den Sommer 2026: Zwischen Gesundbrunnen und Schönholz ist vom 10. Juli bis 17. August kein S-Bahn-Betrieb möglich. Grund sind Brücken- und Gleisarbeiten. Auf dem Berliner S-Bahn-Ring zwischen Tempelhof und Treptower Park ruhen die Züge vom 30. März bis 13. April. Das hat die Bahn AG in ihrer Jahrespressekonferenz angekündigt.