Fläche für Kompostieranlage im Plan verankert
Für den Neubau einer Kompostieranlage und Sammelstelle für Grünabfälle hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hennigsdorf den Entwurf der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Zu den Planunterlagen gehören auch die Entwurfsbegründung mit einem Umweltbericht. Um diese Änderung bekannt zu machen und Anwohnerinnen und Anwohner sowie Interessierte in das Vorhaben einzubeziehen, liegt das Gesamtwerk nun für die Dauer von 30 Tagen öffentlich aus.
Aktuell bis zum 7. Mai können sich alle, die das möchten, während der Öffnungszeiten im Rathaus die Ordner anschauen und in den Karten sowie bereits eingegangenen Stellungnahmen blättern. Wer das nur außerhalb dieser Zeiten tun kann, der vereinbart am besten einen Termin. Vorab wurden bereits Belange des Naturschutzes, der Abfallbeseitigung sowie gültiger Rahmengesetzgebungen überprüft und Behörden beteiligt. Diese Stellungnahmen sind ebenfalls im Einzelnen nachzulesen.
Die Fläche auf der Gemarkung Hennigsdorf, die für die neue Anlage vorgesehen ist, umfasst 5600 Quadratmeter und grenzt direkt an den Waldfriedhof. Dieser soll direkt davon profitieren, Grünschnitt und Laub kompostieren zu können, ohne weite Wege zurückzulegen. Das gilt auch für die Laub sammelnden Grundstücksbesitzer und -besitzerinnen in der Stadt.
Auch im Internet unter www.hennigsdorf.de/Stadtplanung lassen sich die Unterlagen betrachten. Das Bürgerbüro im Rathaus hat zudem montags und mittwochs von 8 bis 15 Uhr, dienstags bis 18 Uhr, donnerstags bis 17 Uhr zur Einsichtnahme geöffnet. Telefonisch können unter 03302 877217 Termine vereinbart werden. Wer Stellungnahmen abgibt, sollte diese mit Absenderangaben versehen, damit Prüfergebnisse später mitgeteilt werden können.