Positives Klima mit Außenwirkung
Die Firma Abane Immobilien GmbH wird Markenbotschafter der Wirtschaftsregion O-H-V
Dass eine Immobiliengesellschaft Markenbotschafter für die Wirtschaftsregion Oranienburg-Hennigsdorf-Velten wird, sei ein Novum, stellt Birgit Tornow-Wendland klar. Als Geschäftsführerin der Trägergesellschaft BBG GmbH, die den Regionalen Wachstumskern O-H-V (RWK) unterstützt, sei sie dennoch überzeugt, dass die Firma gut zu den anderen Markenbotschaftern passt. „Sie können als junges und kreatives Unternehmen die Region mit ihren Produkten und Angeboten gut nach außen tragen“, sagte sie. „Genau das brauchen wir.“
Die Hennigsdorfer Abane Immobilien GmbH, die in der Ruppiner Straße ansässig ist, übernahm aus den Händen der Bürgermeisterin von Velten, Ines Hübner, und des Hennigsdorfer Stadtoberhaupts Thomas Günther die Markenbotschafter-Urkunde. Mehr als 35 Firmen der Wirtschaftsregion O-H-V, wie der RWK nun genannt wird, gehören bereits zum Kreis der Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Die Firmen tragen nicht nur die Region in die Welt hinaus, sie können von der Vernetzung auch gut profitieren.
In den Markenbotschaftertreffen kommen Themen auf den Tisch, die alle interessieren. Von Arbeitskräftebedarf bis zu New Work haben die Firmen der Branchen Metall, Schiene, Gesundheitswirtschaft oder Life Science sowie Dienstleistungen oftmals gleichgelagerte Probleme und Interessen. Sie können voneinander lernen und partizipieren. Oftmals findet sich das Gesuchte sogar vor Ort, ohne davon zu wissen.
Bürgermeister Thomas Günther sah genau darin auch den Nutzen für die junge Firma Abane, die sehr genau über den Immobilienmarkt der Region und im Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg informiert ist. Wertvolle Hinweise in Richtung Stadtplanung und Wohnungswirtschaft kamen so auch schnell zur Sprache. „Wir sind eine Wirtschaftsregion“, betonte Thomas Günther, „und als solche möchten wir auch heute und in Zukunft agieren.“
Ines Hübner, die ab Mitte Januar in neuer Funktion für die Wirtschaftsregion tätig sein wird, sagte, dass das Achsenkonzept von Berlin bis Hamburg neu zu denken sei - vom Messebesuch bis hin zu einem attraktiven Siedlungsraum mit hochwertigen Jobs vor Ort.
Für die Geschäftsführer Kerim Abane und Jeels Szepanek, die sich für die Anerkennung bedankten, scheint gerade der Vernetzungsgedanke sehr attraktiv zu sein. „Wir finden das spannend und können sicher voneinander profitieren“, so Abane.