Befragung zur Mobilität geht weiter

Befragung zur Mobilität geht weiter

Befragung zur Mobilität geht weiter

Seit Beginn des neuen Schuljahres werden im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) weiterhin Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Diese Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität wird seit Januar 2018 von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) durchgeführt. Mit dabei ist auch die Stadt Hennigsdorf.

Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“,(SrV = System regelmäßiger Verkehrsbefragungen), das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt stellt seit dem Jahr 1972 regelmäßig wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung bereit. Durch die regelmäßige Wiederholung dieser Untersuchung im Abstand von fünf Jahren liegen somit Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Sie zeigen unter anderem, dass Mobilität und Verkehr stadt- und gemeindespezifisch große Unterschiede aufweisen können. Umso wichtiger ist es, die örtliche Verkehrsplanung durch regelmäßige Aktualisierung der Datengrundlagen zu unterstützen.

Im SrV 2018 werden insgesamt über 180.000 Personen befragt. Darunter im VBB mehr als 30.000 per Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte.

Im Kern der Befragung geht es darum, mit welchen Verkehrsmitteln die Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach dem Alter, dem Führerscheinbesitz und der Erreichbarkeit von Haltestellen gefragt.

Die anonymisierte Auswertung liefert neben stadtspezifischen Erkenntnissen auch stadtübergreifende Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehören beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und neuer Möglichkeiten der Elektromobilität.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie kann telefonisch oder online erfolgen. Alle Haushalte der Stichprobe erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Die Vorgaben der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung werden selbstverständlich beachtet, kontrolliert und eingehalten.

Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll.

Die Befragung läuft noch bis Januar 2019. Vor Beginn der Sommerferien konnte bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt werden. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden.

Die Stadt Hennigsdorf der VBB und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind.

Vertiefende Informationen zur Studie finden Sie auf der VBB-Homepage

vbb.de/srv2018 und http://tu-dresden.de/srv2018.