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Der Maueropfer gedacht

Datum: 13.08.2025

Kranzniederlegung am Grenzturm Nieder Neuendorf zum Jahrestag des Mauerbaus

64 Jahre ist nun bereits her, dass am 13. August 1961 Berlin und Deutschland durch den Mauerbau endgültig geteilt wurden. Anlässlich dieses Jahrestages gedachten Bürgermeister Thomas Günther und Michael Wobst, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, der Opfer und legten gemeinsam mit Stadtverordneten Kränze am ehemaligen Grenzturm in Nieder Neuendorf nieder. Auch kamen einige Interessierte zum stillen Gedenken an dem Monument der Teilung und des Erinnerns zusammen.

Mindestens 140 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben.

Der Nieder Neuendorfer Grenzturm ist einer der 18 letzten in Deutschland erhaltenen und ragt hoch auf, dort wo 28 Jahre lang zwischen Scheinwerfern, Todesstreifen und Stacheldraht der Postenweg der Grenzsoldaten verlief. So bedrohlich und fest betoniert die Grenzanlagen auch waren, zeigt der ehemalige Wachturm doch auch: Der Wille der Menschen war stärker. Die Ausstellung im Denkmal am „Platz der Maueropfer“ zieht jedes Jahr tausende Menschen an. Bis zum 3. Oktober bleibt die Sonderschau des Stadtarchivs noch geöffnet.