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Prignitz-Express mit Unterbrechungen

Datum: 04.05.2026

Weitere Bauarbeiten schon angekündigt 

Das Feuerwehrfest in der Stadt führt am Sonnabend, 9. Mai 2026, dazu, dass einige Buslinien anders fahren. Die Linien 807, 809 und 824 werden umgeleitet. Sie fahren zwischen 8 und 16 Uhr über die Fontanestraße und Schönwalder Straße, nicht aber über die Parkstraße.

Für Pendelnde startet der Wonnemonat mit guten Nachrichten: Der Prignitz-Express verkehrt seit 1. Mai wieder von Wittenberge über Neuruppin und Kremmen bis nach Hennigsdorf. Die Arbeiten am Bahndamm durchs Kremmener Rhinluch sind beendet.

Wenn die Generalsanierung der Strecke zwischen Berlin und Hamburg erfolgreich abgeschlossen ist, soll der RE6 voraussichtlich Mitte Juni auch wieder weiter bis nach Berlin-Charlottenburg fahren. Bis dahin rollt der RE2 als recht lückenhafter Ersatz von Hennigsdorf über Hauptbahnhof und Flughafen BER nach Cottbus. So entfallen in der Woche vom 4. bis 7. Mai entfallen immer wieder Züge der Linie RE2 oder legen zusätzliche Halts in Gesundbrunnen und Berlin-Lichtenberg ein. Reisende sollten sich informieren. Auch in den Folgewochen bis 12. Mai und am 17. sowie 18.Mai gibt es Einschränkungen, Umleitungen und Verzögerungen auf der Strecke. 

Weitere Arbeiten gibt es beim RE6 und RB55 in der Nacht zum 7. Mai. Dafür wird ein Ersatzverkehr eingerichtet. Weitere Informationen zum Busfahrplan gibt es hier. Vom 11. bis 13. Mai ist nachts Ersatzverkehr zwischen Perleberg und Hennigsdorf im Einsatz. Auch Busse werden ersatzweise rollen.

Vom 2. Oktober 2026 bis zum 16. Oktober 2026 entfällt der RE6 Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg. Die dann geänderte RB21 hält am selben Bahnsteig in Hennigsdorf wie der RE6. Trotz einiger Verzögerungen könnte der RE6 nach Auskunft der Bahn AG im Mai 2026 auf die Stammstrecke über Kremmen nach Hennigsdorf zurückkehren.

Und zum Notieren für den Sommer 2026: Zwischen Gesundbrunnen und Schönholz ist vom 10. Juli bis 17. August kein S-Bahn-Betrieb möglich. Grund sind Brücken- und Gleisarbeiten.

In Planung ist außerdem der Ausbau der A111 ab Berliner Stadtgrenze nach Oberhavel auf 13 Kilometern Länge. Neben der maroden Fahrbahn sind auch 39 Brücken- sowie 16 Tunnel- und Trogbauwerke, 95 Verkehrszeichenbrücken und Schranken, 105 Lärmschutz- und Stützwände und neun Bauwerke der Entwässerung sowie zehn Anschlussstellen zu beachten. Erschwerend kommen die Brückenbaustellen im innerstädtischen Stadtring noch hinzu. Die Sanierung, die frühestens Ende 2027 beginnt soll acht Jahre dauern. In drei Abschnitten wird laufendem Verkehr in drei Bauabschnitten gebaut, heißt es von der Autobahn GmbH des Bundes. Gestartet wird an der Landesgrenze und vor dem Heckerdamm mit je einem Fahrstreifen. Angesichts von mehr als 50.000 Fahrzeugen, die täglich an der Zählstelle Stolper Heide (Stand 2021) über die A111 rollen, ist mit erheblichen Staus auch im Umland zu rechnen.