Tafelausgabe in Stadtteilen

Tafelausgabe in Stadtteilen

Bürgermeister bedankt sich bei Hennigsdorfern für ihre Unterstützung

Ab Montag, dem 11. Mai 2020 findet in Hennigsdorf wieder die Ausgabe der Tafel-Lebensmittel statt.

„Ich bin sehr froh, dass nun wieder genügend Lebensmittel gespendet und direkt an bedürftige Bürgerinnen und Bürger verteilt werden können“, sagte Bürgermeister Thomas Günther. Kurzfristig hatte er Ende März gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung vereinbart, pro Person einen wöchentlichen Gutschein von 20 Euro, für Familien 80 Euro aus der Stadtkasse zu finanzieren. Diese Gutscheine berechtigten zum Einkauf in einem nahe der Wohnung gelegenen Supermarkt oder Discounter.

Ab dem kommenden Montag können nun wieder Lebensmittel der Tafel verteilt werden. Vor dem Hintergrund der geltenden Kontaktbeschränkungen und um Infektionswege nicht zu begünstigen, werden sie Stadtteil bezogen ausgegeben. So werden längere Wartezeiten und größere Ansammlungen von Menschen vermieden. Die Verteilung erfolgt auf Grund des erhöhten Aufwandes durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Die Bürgerinnen und Bürger, die die Unterstützung der Tafel erhalten, bekommen eine durch den Arbeitslosenverband Oranienburg vorgepackte „Tageskiste“ sowie Obst und Gemüse. Lose Brotwaren können aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr nicht verteilt werden.

Die Verteilung der Lebensmittel findet immer montags, von 14.30 Uhr - 15.30 Uhr an folgenden Orten statt: Für Bewohnerinnen und Bewohner

  • aus Hennigsdorf Nord vor der Aqua-Schwimmhalle 
  • aus dem Albert-Schweitzer-Viertel und der Berliner Straße auf der Festwiese der PuR gGmbH (Fabrikstraße 10)
  • der Hennigsdorfer Innenstadt, Stolpe-Süd und Nieder Neuendorf auf dem Gelände des Gemeinschaftszentrums Conradsberg (Parkstraße 39).

Alle Tafelkunden, die angegeben haben, zu einer Risikogruppe zu gehören, bekommen die Lebensmittel nach Hause geliefert. Diese Belieferung findet ebenfalls montags, zwischen 14.00 Uhr - 17.00 Uhr statt.

Wir bitten alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger

  • einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen,
  • mindestens 2 m Abstand zu den anderen Personen zu halten,
  • ihren Tafelausweis sowie 4 € passend bereit zu halten,
  • ausreichend Tragetaschen mitzubringen.  

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Familie, Jugend und Integration unter 03302-49 42 949 gerne bereit.