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Wanderausstellung "Die Rosen von Ravensbrück"

Die Ausstellung erzählt die Geschichten der Ravensbrücker Rose und thematisiert ihre verschiedenen emblematischen Funktionen im Kontext der Ravensbrücker Gedenkkultur. Bereits 2015 wurden in Hennigsdorf 50 gelbe Rosen in Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers gepflanzt. Zahlreiche Häftlinge des Außenlagers Hennigsdorf wurden von dort überstellt, um in den Industriebetrieben Zwangsarbeit zu leisten.

Die Rosen haben für Ravensbrück eine besondere Bedeutung: "Rosen sind im Kontext der Erinnerungsgeschichte des KZ Ravensbrück von zentraler Bedeutung. Bereits im Lager selbst nutzten zahlreiche Häftlinge die Rose als Zeichen der Freundschaft und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Noch vor Gründung der Gedenkstätte bepflanzten Überlebende aus Lidice das Massengrab an der Lagermauer mit Rosen, daraufhin wurden Rosenspenden aus aller Welt gesandt. In den 1970er Jahren ließen französische Überlebende eine eigene Rose für Ravensbrück züchten, die mittlerweile an vielen Orten Frankreichs für Zwecke des Totengedenkens gepflanzt wird. In Ravensbrück legen Besucherinnen und Besucher Rosen in den Schwedtsee – als Zeichen ihres Gedenkens. DDie Werkstattausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Freundeskreis e.V. der Gedenkstätte erarbeitet." (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte)

Die Ausstellung ist über die Aula öffentlich zugänglich (im Rahmen der Öffnungszeiten).

Die Ausstellung eröffnet am 28. November 2018 um 14.00 Uhr.

 

weitere informationen

--- Der Eintritt ist frei! ---

 

Öffnungszeiten

 Montag - Freitag, 8.00 - 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: 28.11.2017, 14.00 Uhr

 

Für Rückfragen richten Sie sich bitte an das

Stadtarchiv

Telefon: (03302) 877312
E-Mail: stadtarchiv@hennigsdorf.de