Vollsperrung im Tunnel Tegel der A111
Zur Erneuerung der Fluchttüren in der Tunnelanlage Tegel Ortskern im Zuge der A111 kommt es zu folgenden Einschränkungen: Von Montag, 13. April 2026, 21 Uhr, bis zum Mittwoch, 22. April, 5 Uhr, wird zwischen Holzhauser Straße und Waidmannsluster Damm gebaut. Und zwar unter Vollsperrung.
Außerdem zum Vormerken: Die S25 ist erneut von Bauarbeiten zwischen Nordbahnhof und Bornholmer Straße betroffen. Und zwar in der Zeit von Donnerstag, 16. April, 22 Uhr, bis Freitag, 17. April um 1.30 Uhr. Als Ersatz fahren Busse nach bekannten Routen. Auch die S8 und S85 sind unterbrochen. Am Montag, 20. April, 21.30 Uhr, bis Dienstag, 21. April, 1.30 Uhr, gibt es keinen Zugverkehr zwischen Ostkreuz und Schöneweide. Es fahren nur Busse. In dieser Zeit geht es zur Greifswalder Straße ab Ostkreuz nur mit der Ringbahn im Zehn-Minuten-Takt. Auch an den Folgetagen geht es nur mit Unterbrechungen in Richtung Baumschulenweg.
In der Zeit von Sonnabend, 25. April, 0.30 Uhr, bis zum Montag, 27. April, 1.30 Uhr, fahren keine S-Bahnen der Linie S8 zwischen Blankenburg und Hohen Neuendorf. Auch hier wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Verbindung weiter nach Birkenwerder ist ebenso unterbrochen. Fahrgäste steigen bitte auf die S1 um, teilt die S-Bahn Berlin mit.
Vormerken: Von Donnerstag, 30. April, 22 Uhr, bis zum Montag, 4. Mai, 1.30 Uhr ist der S-Bahnverkehr zwischen Schönhauser Allee und Greifswalder Straße unterbrochen. Sowohl die Ringbahnen als auch die S8 und S85 werden durch Busse ersetzt.
Die Linien RE6 und RB55 sind von der Dammsanierung in Kremmen betroffen. Zwischen Hennigsdorf und Kremmen enfallen einzelne Bahnen und werden von Bussen ersetzt. Es gilt ein Ersatzfahrplan. Aufgrund der Sanierung der Hamburger Bahn verkehrt zwischen Hennigsdorf und Berlin bis einschließlich 30. April 2026 die Linie RE2.
Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben – das Buspersonal entscheidet im Einzelfall über die Fahrradmitnahme, teilt die Bahn mit.
Bis zum Montag, 27. April, 4.30 Uhr, entfallen wegen einer Weichenerneuerung bei Potsdam auch die Züge zwischen Hennigsdorf und Griebnitzsee. Ab 7. April fahren nur noch Busse zwischen Hennigsdorf und Potsdam Hauptbahnhof. Es gilt ein Ersatzplan. Vom 2. Oktober 2026 bis zum 16. Oktober 2026 entfällt der RE6 Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg. Die dann geänderte RB21 hält am selben Bahnsteig in Hennigsdorf wie der RE6. Trotz einiger Verzögerungen könnte der RE6 nach Auskunft der Bahn AG im Mai 2026 auf die Stammstrecke über Kremmen nach Hennigsdorf zurückkehren.
Von der Generalsanierung ist auch die RB20 betroffen. Bis 30. April wird einer anderen Regionallinie nach Oranienburg Vorrang eingeräumt. Durch die Bauarbeiten gilt in den kommenden Monaten ein Ersatzfahrplan.
Und zum Notieren für den Sommer 2026: Zwischen Gesundbrunnen und Schönholz ist vom 10. Juli bis 17. August kein S-Bahn-Betrieb möglich. Grund sind Brücken- und Gleisarbeiten. Auf dem Berliner S-Bahn-Ring zwischen Tempelhof und Treptower Park ruhen die Züge vom 30. März bis 13. April. Das hat die Bahn AG in ihrer Jahrespressekonferenz angekündigt.
Ebenfalls zu beachten ist der Sommerfahrplan der Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH, der ab 28. März gilt. Alle wichtigen Fahrpläne finden sich hier.
In Planung ist außerdem der Ausbau der A111 ab Berliner Stadtgrenze nach Oberhavel auf 13 Kilometern Länge. Neben der maroden Fahrbahn sind auch 39 Brücken- sowie 16 Tunnel- und Trogbauwerke, 95 Verkehrszeichenbrücken und Schranken, 105 Lärmschutz- und Stützwände und neun Bauwerke der Entwässerung sowie zehn Anschlussstellen zu beachten. Erschwerend kommen die Brückenbaustellen im innerstädtischen Stadtring noch hinzu. Die Sanierung, die frühestens Ende 2027 beginnt soll acht Jahre dauern. In drei Abschnitten wird laufendem Verkehr in drei Bauabschnitten gebaut, heißt es von der Autobahn GmbH des Bundes. Gestartet wird an der Landesgrenze und vor dem Heckerdamm mit je einem Fahrstreifen. Angesichts von mehr als 50.000 Fahrzeugen, die täglich an der Zählstelle Stolper Heide (Stand 2021) über die A111 rollen, ist mit erheblichen Staus auch im Umland zu rechnen.