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Bester Vorleser kommt aus Kremmen

Datum: 19.02.2026

14 Schulsiegerinnen und -sieger in Hennigsdorf im Wettstreit

„Fett Kohle“ von Dorit Linke ist ein Kinderbuch, das den ganzen Jungen fordert. Denn Niklas als Protagonist des Romans findet eine Tasche voller Geld aus einem Bankraub. „Das ist so spannend gewesen“, befand Yannic Conner Kußmann. Der Sechstklässler aus der Goethe-Grundschule in Kremmen – einer von 14 Schulsiegerinnen und Schulsiegern aus einem Teil Oberhavels – setzte sich im Kreisentscheid der besten Vorleser durch. Er darf jetzt zum Bezirksentscheid fahren. Der Vorlesewettbewerb wird unterstützt von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Alle Mädchen und Jungen aus den sechsten Klassen hatten zuvor in Schulklassen und Schulen um die Wette gelesen. Nun waren die Grundschulen aus Hohen Neuendorf vertreten, aus Schildow, Vehlefanz, Bötzow, Hennigsdorf, Kremmen mit Beetz und Leegebruch sowie Menz. Die Lieblingsbücher reichten von Fabian Lenk „Der Fluch des Orakels“ bis David Williams „Gangsta-Oma“ und konnten frei gewählt werden. Danach jedoch musste aus einem zweiten Fremdtext vorgetragen werden.

Die Jury, bestehend aus Stadtarchivarin Anke Kaprol-Gebhardt, der Leiterin der Stadtbibliothek Hennigsdorf, Katja Wolf, ihrer ehemaligen Mitarbeiterin Doris Krüger sowie Bettina Wiechmann als Leiterin der Leegebrucher Bibliothek, hörte ganz genau hin, um Ausdruck, Tempo, Betonung und flüssiges Lesen zu bewerten.

Am Besten machte es der Kremmener Schüler Yannic, der wirklich gerne liest und sich sehr über seinen Sieg freute. Der Bezirksentscheid führt diesen besten Oberhavel Vorleser – ein zweiter Wettbewerb wurde in Oranienburg ausgetragen – nun am 18. April nach Buckow in Märkisch-Oderland. Im Mai folgen dann die Landesentscheide. „Ich werde mich anstrengen“, sagte der Kremmener. So viel sei doch klar.