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Technikass, Zuhörer oder Spielkamerad

Datum: 18.02.2026

Ehrenamtlich Helfende versüßen in den Projekten der Hennigsdorfer PuR das Miteinander

Ideen gibt es viele, denn die Angestellten der sozialen Projektgesellschaft PuR gGmbH in Hennigsdorf haben ihre Ohren an der Basis. In Nachbarschaftstreffs, in Beratungsstellen oder bei gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen sind viele Köpfe und Hände gefragt. Doch genau daran fehlt es manchmal, weiß Julia Steinach, die Leiterin der vier Treffs in Hennigsdorf, zu berichten.

Aktuell drei, künftig vier Mitarbeitende vor Ort in den Treffs Albert-Schweitzer-Quartier, Nauener Straße, Stolpe-Süd und Nord organisieren die Arbeit, sind Anlauf- und Ansprechpartner für die Einwohnerinnen und Einwohner. Sie haben besondere Kompetenzen, die sie auch nutzen können.

So bietet Evelyn Meißner vom Treff Nauener Straße 13 zum Beispiel ab Sonnabend, 21. Februar, von 11 bis 13 Uhr und dann alle drei Wochen sowie an jedem zweiten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr ein Trauercafé an. Über Verlust zu reden, sich zu stützen oder von anderen Menschen über den Umgang mit dem Tod zu erfahren, kann helfen uns unterstützen. Wer sich hier noch mit einbringen möchte, ist gern gesehen.

Mangel herrscht derzeit an Technikkennern, die sich mit Handy- oder Laptopnutzungen auskennen. Vom Einrichten der Geräte bis zur Bedienbarkeit tauchen immer wieder Fragen zu elektronischen Geräten auf. „Das können auch Jugendliche sein, die uns helfen möchten oder ehemalige Fachleute, die Lust daran haben, ihr Wissen weiterzugeben“, betont Christine Knospe vom Treff in Nord in der Hradeker Straße 11a. Das Erklären von Apps, Einrichten von E-Mail-Konten oder das Suchen nach Online-Terminen bei Behörden und Verwaltungen ist für einige Gäste ein Buch mit sieben Siegeln. „Geduld und Freude am Erklären wären schön“, nennt Knospe als Bedingung. Zweimal im Monat könnten solche Angebote vor Ort stattfinden.

Seit vielen Jahren gibt es Unermüdliche, die den Kindern ehrenamtlich bei den Hausaufgaben helfen. Nicht alle Eltern sind dazu in der Lage oder haben genug Zeit – die Freiwilligen unterstützen nachmittags in den Treffs Mädchen und Jungen beim Lernen. Zum Beispiel auch, wenn Deutsch nicht die Muttersprache in der Familie ist.

Wer aber Ideen hat, zum Beispiel ein Gedächtnistraining für Ältere anzubieten, Nähkurse für Jugendliche, sich im Freizeitbereich von Kartenspiel bis Selbsthilfe oder Sport zu betätigen, kann sich einfach melden. „Wir sind offen für alle Interessierten, die sinnvoll etwas tun möchten und anderen damit noch helfen“, betont Julia Steinach. Ob vormittags oder am Abend – Ort und Zeit für neue Angebote lassen sich flexibel vereinbaren.

Kontakt: Julia Steinach, jsteinach@purggmbh.de oder Telefon 03302 4999911