Senioren mischen gerne mit
Der "Alte" ist auch der "Neue": Der Seniorenbeirat in Hennigsdorf hat seinen neuen Vorsitzenden gewählt. Mit Udo Hoffmann (SPD AG 60+) steht ein engagierter Hennigsdorfer parat, der von Harald Politz (Stahlwerker Traditionsverein) vertreten wird. Die Kasse hat Rosemarie Heinßen (LEW-Kleingartenverein Grüne Oase) gewohnt akribisch unter sich. Als Beisitzer fungieren Iris Tentscher (Seniorengruppe der Evangelischen Kirche Nieder Neuendorf) und Norbert Küschall (ver.di-Seniorengruppe).
Als im April 2024 der langjährige Vorsitzende Harald Politz beschloss, etwas zurückzutreten und Jüngere vorzulassen, nahm Udo Hoffmann den Hut auf. Er hat sich seither engagiert für die Belange des Gremiums, das 14 Vereine und Gruppen vertritt, eingesetzt. Dabei gebe es zwei klare Prioritäten, wie er in seinem Bericht betont. Zum einen sei es schwieriger, Frauen und Männer für die ehrenamtliche Arbeit in den Seniorenvereinen zu gewinnen, zum anderen wolle man sich mehr einmischen.
Schon beim Streiten für den gefährdeten Klinik-Standort Hennigsdorf war der Seniorenbeirat engagiert an vorderster Linie des Protests zu finden, auch in Sachen Ampelabschaltung auf der Fontanestraße vertritt Hoffmann öffentlich klar den Standpunkt der älteren Generation, die um ihre Sicherheit fürchtet. Fragen wie Nahverkehrsplan des Landkreises Oberhavel mit Einschränkungen auf Stadtbuslinien werden von dem Gremium kommentiert und kritisch abgewogen.
Der Seniorenbeirat ist in vielen anderen Gremien vertreten. Auch im Austausch mit den Partnerstädten Hennigsdorfs sei man aktiv gewesen und habe diesen unterstützt. Vom Adventskonzert bis zur neuen Seniorenbroschüre, die im Entstehen ist, gebe es ein breites Betätigungsfeld.