Riesenpokale für kleine Fußballer
Die Spielerinnen und Spieler der U9 des FC 98 Hennigsdorf hatten vor wenigen Tage zum zweiten Mal zum Rising Stars Cup eingeladen. Es reisten Mannschaften aus Hennigsdorfer Partnerstädten Kralupy (Tschechien), Warden (Alsdorf) und Środa (Polen) an. Alle drei Teams folgten der Einladung und waren hochmotiviert, um die Pokale zu kämpfen. Mit dabei ihre Vereinsmaskottchen - zum Mutmachen und Anfeuern. Insgesamt waren 32 Mannschaften in unterschiedlichen Kategorien am Start.
Spieler und Betreuer waren gemeinsam in der Stadtsporthalle untergebracht und bezogen ihre Schlafplätze dort. Anschließend ging es zum FFG-Sportpark, wo die Hennigsdorfer Mannschaften bereits warteten. Beim gemeinsamen Grillen am Freitagabend, jeder Menge Wasserspaß, dem Austausch von Gastgeschenken und natürlich beim Fußballspielen lernten sich alle schnell besser kennen, wie Organisatorin Fenja Kupka mitteilt. Bevor es zurück zur Halle ging, besprachen die Trainer noch die letzten organisatorischen Details für das Turnier.
Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Sportplatz, bevor der 2. Rising Stars Cup offiziell startete. Nach spannenden Begegnungen, vielen tollen Spielzügen und zahlreichen neuen Eindrücken ließen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Auch der Sonntag startete gemeinsam. Anschließend standen die Finalrunden auf dem Programm. Dabei sicherte sich Kralupy einen Platz in der Bronzerunde, Środa trat in der Silberrunde an, Hennigsdorf war mit beiden Teams in der Goldrunde vertreten und Warden schaffte sogar den Sprung in die Platinrunde.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer herzlichen Verabschiedung traten unsere Gäste die Heimreise an. Alle drei Partnerstädte hoffen bereits jetzt auf eine erneute Einladung im kommenden Jahr. Gleichzeitig möchten sie versuchen, die Hennigsdorfer Mannschaften bald zu einem Gegenbesuch in ihren Heimatstädten begrüßen zu dürfen.
Ein großes Dankeschön schickt der Verein an alle Helferinnen und Helfer, Trainer, Betreuer, Eltern sowie alle Beteiligten, die dieses sportliche Wochenende möglich gemacht haben. Neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg seien so geschlossen worden. Der internationale Austausch fördert schon bei den Jüngsten Toleranz und Begeisterung über Ländergrenzen hinweg. Monatelang hatten viele an der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt. Das Wochenende wurde so zu einem sportlichen Highlight für Aktive und Begleit-Delegationen. Auch Bürgermeister Thomas Günther ließ es sich nicht nehmen, die Kleinsten anzuspornen.