Frauenzeit in Hennigsdorf
Neues Format möchte weiblichen Themen Raum für Ideen und Kontakte schaffen
Was bewegt Frauen in Hennigsdorf? So einfach wie die Frage scheint, so vielschichtig sind die Antworten und Vorschläge. „Da wird ein Notizbuch nicht ausreichen bei so viel Frauenpower in der Stadt. Daher wollen wir uns einfach regelmäßig treffen und locker austauschen“, umreißt die Hennigsdorfer Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Gröbe die Idee. Wenn es gut läuft und das Angebot angenommen wird, so sagt sie, könnte auch ein Frauennetzwerk in der Stadt gegründet werden.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die eine kann das, die andere kennt den – und schon könnten mit dem Netzwerk per Schwarmintelligenz und guten Beziehungen fixe Ideen alsbald als echte Projekte ins Laufen kommen.
Wer soll sich angesprochen fühlen? Kerstin Gröbe: „Alle Frauen, egal woher, von der Schülerin bis zur Seniorin. Wir wollen die Ideen und Sorgen bündeln, ohne Hürden. Auch möchten wir den Frauen, die normalerweise mit ihren Problemen nicht gehört werden, eine Stimme geben und einen geschützten Raum bieten.“
„FrauenZeit Hennigsdorf“ ist offen für alle, die sich kennenlernen, zuhören, gegenseitig inspirieren und unterstützen möchten. Dabei soll es vor allem um Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern und um unter den Nägeln brennenden Themen gehen. Der Treff soll zeigen: Niemand ist allein.
Mitinitiatorin Arletta Zebrowski unterstützt das Projekt als Quartiersmanagerin sehr gern und ist am Veranstaltungsort zum Auftakt aktiv mit dabei.
Das erste Treffen ist geplant:
Dienstag, den 15.09.2026, von 17 bis 19 Uhr im Quartiersmanagement Hennigsdorf Nord in der Hradeker Straße 11a im ersten Obergeschoss.
Einfach vorbeikommen, gern unverbindlich und ohne Voranmeldung.