Vorbereitende Arbeiten führen zu Einengung
Auf der Ruppiner Straße arbeiten ab kommender Woche die Brückenbauer
Mit Spannung verfolgen die Hennigsdorferinnen und Hennigsdorfer den Fortgang der Arbeiten an der Havelbrücke Ruppiner Straße. Nun kündigt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde erste vorbereitende Arbeiten für den Einhub der Behelfsbrücke an.
In der Zeit ab Montag, 5. Oktober 2026, bis zum Freitag, 16. Oktober, wird dafür nachts eine halbseitige Sperrung der Ruppiner Straße eingerichtet. In der Zeit von jeweils 22 bis 5 Uhr verbleibt dann eine Restfahrbahnbreite von 3,25 Metern. Geplant ist, so Tonio Mohn, der Fachbereichsleiter Investitionen und Projekte im Eberswalder Amt, Asphalt für die Behelfsrampe aufzubringen und die Verbindung zur L17 herzustellen.
Am Tage ist die Brücke wie gewohnt zu befahren – wie in den vergangenen Wochen schon. Fußgängerinnen und -gänger sowie Radfahrerinnen und -fahrer müssen die Straßenseite wechseln.
Bisher waren schon zahlreiche Probleme im Zuge der Baustelle zu bewältigen. Inzwischen ist der Erdbau abgeschlossen, Schalungen und Bewehrungen sind betoniert, um die Behelfswiderlager auf beiden Seiten des Kanals für die Brücke fertigzustellen.
Der Termin für den Einhub der Behelfsbrücke steht noch nicht abschließend fest. Ist es soweit, wird der tonnenschwere Stahlkoloss in Höhe Hafenstraße über die Ruppiner Straße auf die Seite des Ruderclubs Oberhavel geschoben, ehe die Brücke dann über Pontons über die Havel wandern kann. Das wird dann unter Vollsperrung der Ruppiner Straße ebenfalls nachts geschehen.