Mitreden und mitbestimmen
Jugendvertretung von Stadtverordnetenversammlung benannt
Noch ganz jung – und doch schon im Mitreden geübt – sind die folgenden Jugendlichen, die in der Stadtverordnetenversammlung Hennigsdorf jetzt geehrt wurden. Sie erhielten Urkunden, Gutscheine und kleine Geschenke und wurden von der Versammlung in den Jugendbeirat der Stadt berufen. Den hatte es einige Zeit nicht gegeben. Wie der SPD-Stadtverordnete Steffen Leber betonte, werde der frische Wind dringend gebraucht.
Charlotta Rönnecke, Hanna Drescher, Fiona Czisch, Delija Klasen und Erik Piske stehen für Eigenverantwortung und Ideenreichtum als Jugendvertretung von Hennigsdorf. Sie haben sowohl ein Jugendmusikfest Sunbeams mit organisiert als auch Akzente in Diskussionen im Jugendclub gesetzt. Mit ihren 15 und 16 Jahren stehen sie für eine Generation, die in den politischen Gremien der Stadt bisher eher nicht vertreten ist.
Ehrenamtlich sind sie nun quasi die Stimme der Jugend der Stadt Hennigsdorf bei Aktionen oder jugendspezifischen Projekten. Sie bringen sich ein und haben von nun an ein Wörtchen mitzureden. Das wurde mit Beifall aus den Reihen der gewählten Kommunalvertretung quittiert.
Für die Jugendlichen stehen Themen wie Schule, Ausbildung und Freizeit hoch im Kurs. So haben sie ein Speed-Dating im Jugendclub organisiert, das Berufsbilder in den Fokus rückt. Mit dabei sind Krankenpflege, Verwaltungsfachwirt oder andere interessante Berufe.
Gewünscht zum Beispiel, wie Fiona Czisch betont, sei auch die Berufsfeuerwehr. „Auch wenn wir die hier in Hennigsdorf nicht haben, finde ich das total spannend“, so die Jugendliche. Weitere Ideen gibt es schon. Erik Piske: „Viele wissen nicht, was sie nach der Schule anfangen wollen. Dagegen wollen wir aktiv etwas tun.“
Auch für viele andere Themen ist der Jugendbeirat offen. Von Spielplatz bis Einkauf, von Jugendfestival bis Sport. Hier wollen die Jugendvertreterinnen und -vertreter gern ihre Meinung kundtun. Unterstützend steht Jugendkoordinator Johannes Otto zur Seite.