Inhalt

Letzte Runde für den Stadtpreis 2026

Datum: 20.04.2026
Noch werden Vorschläge für herausragende Leistungen im Ehrenamt oder für Lebensleistungen gesucht

14 Vorschläge gibt es bisher, da geht noch mehr. Für den Stadtpreis Hennigsdorf 2026 suchen wird herausragende Einzelleistungen oder zu ehrende Lebensleistungen, die es wert sind, diese besondere Auszeichnung zu erhalten. Deshalb sind Familien, Vereine, Gruppierungen oder Institutionen dazu aufgerufen, sich mit Vorschlägen zu beteiligen.

Nur noch bis zum 30. April 2026 werden die Vorschläge angenommen. Ob der Trainer im Angelverein, die Hausaufgabenhelferin oder der freiwillige Feuerwehrkamerad - ob die Pflegenden von seltenen Pflanzen auf heimischen Wiesen und an Obstbäumen, die Unterstützer von bedürftigen Nachbarn oder Jugendlichen und Kindern, Kunstschaffende, die ihre Spuren am Wegesrand hinterlassen oder Erfinderinnen und Forschende auf den unterschiedlichsten Fachgebieten.

Hennigsdorf sucht die besonderen Menschen, die Helfenden und Fleißigen, die oftmals eher von der Seitenlinie denn mitten im Spiel agieren. Ehrenamtlich Tätige können sich bewerben oder vorgeschlagen werden. Und zwar aus allen Lebensbereichen. Zum vierten Mal wird der Preis in diesem Jahr vergeben – zum vierten Mal hintereinander ruft die Stadt dazu auf, sich zu bewerben.

Würdige Stadtpreisträgerinnen und -träger waren bisher die Musikerinitiative Hennigsdorf, Harald Politz und das Ehepaar Kerstin und Mario Helmecke. Wie Politz hatten sich auch Helmeckes ehrenamtlich eingesetzt – Politz im Seniorenbeirat der Stadt, Helmeckes im Behindertensportverein Oberhavel „Un-behindert grenzenlos“.

Bis zum 30. April sind Bewerbungen möglich. Gemeinwesenbeauftragte Kerstin Gröbe hofft „auf zahlreiche Vorschläge aus den verschiedensten Lebensbereichen, die dann von einer Jury eingehend begutachtet werden“. Der Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen an, Bürgermeister und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung ebenso. 44 Einreichungen hatte es 2025 gegeben. Die Ehrung fand im Rahmen der 650-Jahrfeier statt.

In diesem Jahr jedoch kehrt die Stadtpreis-Übergabe quasi wieder an ihren Ursprung und damit auf den Sommerempfang von Bürgermeister Thomas Günther zurück. Erst dort wird das Geheimnis gelüftet, wer den mehr als ein Kilogramm schweren Stadtpreis Hennigsdorf 2026 in seinen Händen halten kann. Abgesehen von den 2.500 Euro, die die Preisträgerinnen und -träger als Anerkennung für ihre Belange außerdem ausgeben dürfen.

„Der Stadtpreis hat sich bewährt. Die vielen Bewerbungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass das große Engagement Einzelner, von Gruppen oder auch ganze Lebensleistungen durchaus gesehen wird. Die Hennigsdorferinnen und Hennigsdorfer möchten dafür Danke sagen. Was gibt es da Schöneres als eine solche Würdigung?“, schätzt Bürgermeister Thomas Günther ein.

Es bleibt also spannend in Hennigsdorf. Die Jury tagt am Montag, 11. Mai. Gelüftet wird das Geheimnis dann am Donnerstag, 25. Juni. Alle Modalitäten für Bewerbungen und Einreichungen sind in der entsprechenden Stadtpreissatzung geregelt. Unter www.hennigsdorf.de/Stadtpreis ist alles Wichtige nachzulesen. Eingereicht werden können die Vorschläge aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur, Umwelt, Musik oder Gemeinwesen per Brief oder Postkarte und unter Stadtpreis@hennigsdorf.de.