Ausfälle beim RB20 nach Birkenwerder
Bauarbeiten an Gleisen und Straßen beeinträchtigen Bahn- und Autofahrer sowie S-Bahnen
Die aktuellen Baustellen im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr (ÖPNV) rund um Hennigsdorf haben Zuwachs erhalten. Ab Montag, 5. Oktober, 5 Uhr, bis zum Freitag, 16. Oktober, 21 Uhr, ist der RB20 zwischen Birkenwerder und Hennigsdorf unterbrochen. Es fährt Ersatzverkehr mit Bussen.
Auf der S25 geht von Freitag, 6. November, 21.45 Uhr, bis Montag, 9. November, 1.30 Uhr, nichts. Zwischen Bornholmer Straße und Schönholz ist nur Ersatzverkehr mit Bussen unterwegs. Betroffen ist ebenso die S1.
Die S8 ist außerdem zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Birkenwerder in der Zeit ab 9. Oktober, 21.45 Uhr, bis 12. Oktober, 1.30 Uhr, gestört. Die Busse halten teils weit entfernt vom Dorfkern. Am Stellwerk der S1/S8 Nord wird gebaut. Bis 18. Oktober gibt es auch auf der S1 immer wieder Einschränkungen.
Vom 2. Oktober 2026 bis zum 12. Dezember 2026 plant die Bahn AG weitere Arbeiten beim Prignitz-Express. Dann entfällt der RE6 Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Berlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg. Der aktuelle Fahrplan ist hier zu finden.
Wegen Bauarbeiten wird die Regionalbahn RB21 umgeleitet. Sie fährt normalerweise von Potsdam Hauptbahnhof über Wustermark nach Berlin-Gesundbrunnen. Vom 2. Oktober bis 12. Dezember 2026 fährt sie jedoch von Priort über Potsdam Hauptbahnhof, Berlin-Wannsee, Charlottenburg, Spandau und Falkensee nach Hennigsdorf. Das bedeutet, dass die RB21 zwischen Hennigsdorf und Berlin-Charlottenburg die Streckenführung des RE6 übernimmt.
In Planung ist außerdem der Ausbau der A111 ab Berliner Stadtgrenze nach Oberhavel auf 13 Kilometern Länge. Neben der maroden Fahrbahn sind auch 39 Brücken- sowie 16 Tunnel- und Trogbauwerke, 95 Verkehrszeichenbrücken und Schranken, 105 Lärmschutz- und Stützwände und neun Bauwerke der Entwässerung sowie zehn Anschlussstellen zu beachten. Erschwerend kommen die Brückenbaustellen im innerstädtischen Stadtring noch hinzu. Die Sanierung, die frühestens Ende 2027 beginnt soll acht Jahre dauern. In drei Abschnitten wird laufendem Verkehr in drei Bauabschnitten gebaut, heißt es von der Autobahn GmbH des Bundes. Gestartet wird an der Landesgrenze und vor dem Heckerdamm mit je einem Fahrstreifen. Angesichts von mehr als 50.000 Fahrzeugen, die täglich an der Zählstelle Stolper Heide (Stand 2021) über die A111 rollen, ist mit erheblichen Staus auch im Umland zu rechnen.